SV Igersheim
Sportberichte

 

Neue Mannschaft für Kleinkalibergewehr-Runde gebildet

Der Schützenverein Igersheim freut sich, dass es Jens Bräu gelang, nach einigen Jahren Pause

wieder eine Mannschaft aus 5 Gewehrschützen zusammenzustellen, die im sogenannten

KK-3-Stellungskampf mit jeweils 10 Schuss im knienden,  liegenden und stehenden

Anschlag antreten. Unterste Liga für den Einstieg ist die Bezirksliga A, so dass je nach

Aufteilung der Gruppen auch weitere Fahrtwege in Kauf genommen werden müssen.

Mit Oberkessach in der Nähe von Schöntal, Ailringen und Weikersheim als Gegner hält

sich der Aufwand allerdings im Rahmen. Inzwischen fanden 2 Wettkämpfe statt.

Die besten Luftgewehrschützen des Vereins sind erwartungsgemäß auch die Leistungsträger

in dieser Gewehrdisziplin: Jürgen Gregor, Jens Bräu und Michael Zorn.

Beim Einstieg in Oberkessach hatte Gregor mit 235 Ringen die Nase vorn,

nach dem Heimkampf gegen Ailringen holte Bräu durch sehr respektable 256 Ringe

bis auf 1 Ring auf Gregor auf, der sich mit 246 ebenfalls verbessern konnte.

Beide liegen jetzt auf den Plätzen 19 und 20 von 58 Startern und haben noch Potenzial,

weiter nach oben zu klettern. In die Wertung kommen immer 3 Schützen pro Team.

Michael Zorn gewöhnt sich inzwischen auch an die neue Schießdisziplin und steigerte

sich gleich mal um 20 Ringe auf 237 im 2. Wettkampf. Durch diesen gemeinschaftlichen

Leistungssprung von 63 Ringen machte Igersheim 1 Platz gut, von 15 auf 14 unter

insgesamt 16 Mannschaften. Wenn der Ehrgeiz weiter anhält, ist ein Verbesserung

bis ins Mittelfeld durchaus zu erwarten. Zum Igersheimer Team gehören noch die

Nachwuchsschützen Robin Bahr und Renè Hardes,

die sicher auch bald die 200er Ringzahl knacken werden.

 

Prima Start in den Bezirkspokal

Taktieren kann im Pokal gefährlich werden, deswegen sind die Igersheimer Pistolenschützen

sehr drauf aus, immer die voraussichtlich Besten aus ihren Mannschaften ins

Rennen zu schicken. Als im Luftpistolenpokal der Gegner Laudenbach zugelost wurde,

vermochte man dessen Stärke nicht einzuschätzen. In den Wettkampftabellen der

vergangenen Saison zeigten sie sich nicht so Furcht einflößend. Außerdem müssen

erstmal 5 Schützen gefunden werden, die zum ausgemachten Termin vor Ort sein können,

denn ein Vorschießen gibt es nicht. Beim Wettkampf auf heimischen Stand bildeten sich

dann jedoch ein paar Sorgenfalten auf Igersheimer Stirnen. Ihren beiden Topschützen

Michael Zorn mit hervorragenden 371 Ringen und Alexander Becker mit sehr

guten 364 Ringen hatten die Laudenbacher zwar nichts entgegenzusetzen,

aber dahinter zeigte sich bei Igersheim doch eine größere Lücke in der Leistungsbilanz:

mit 339 Ringen für Matthias Rögk, 335 für Gottfried Müller und 331 für

Wolfgang Szuba wurde es eng. Denn Laudenbach zeigte eine starke Leistung im

40er-Bereich: zwischen 350 und 339 Ringen. Bis alle Ergebnisse von 15 Schützen

geschossen waren, dauerte es und so blieb es lange spannend. Dann endlich konnte Igersheim

aufatmen: Sieg mit knappen 11 Ringen Unterschied und Einzug in die nächste Runde.

 

Der Gegner im Sportpistolenpokal war hinlänglich gekannt, Beimbach und Igersheim besuchten

sich in den vergangenen Jahren regelmäßig, oft gewann Igersheim, aber bei der letzten

Begegnung setzte es eine Niederlage. Dass aus Beimbach nur die minimale Anzahl an

Schützen anreisen konnte, stimmte jedoch zuversichtlich. Igersheims Beste schossen wie

gewünscht ausgezeichnet: Michael Zorn 276 und Alexander Becker 272 Ringe.

Gottfried Müller war sehr zufrieden mit 265 Ringen, ebenso der untrainierte Jürgen Smolka

mit 245 Ringen. In die Wertung kam noch Matthias Rögk mit 241 Ringen.

Durch diese 5 Schützen konnte Igersheim den Wettkampf mit einem Riesenvorsprung

von 105 Ringen locker gewinnen. Da war es zu verschmerzen, dass auf Igersheimer Seite

ein paar Schützen nicht ihre Stärke ausspielen konnten, entweder weil sie verhindert,

gesundheitlich angeschlagen waren oder einfach nur gerade an

diesem kalten Morgen ihre Form nicht abrufen konnten.

                                                                                                                                  D. Müller

Letzter Wettkampf für die Igersheimer Sportpistolen-Mannschaften

In der Bezirksoberliga kämpfte IGH 1 bis Dezember fast auf Augenhöhe mit den beiden

Landesligaabsteigern Künzelsau und Oberfischach. Dann schwächelte Igersheim etwas,

die anderen besannen sich ihrer Stärken und zogen davon.  Am Ende hatten die

Igersheimer einen Rückstand von 40 Ringen auf Platz 2 – die Hierarchie war

wieder hergestellt. Ganz anders präsentiert sich IGH 1 in der Einzeltabelle,

denn seit November steht Michael Zorn auf Platz 1. Trotz eines etwas schwächeren

letzten Wettkampfs – „nur“ 272 Ringe – hielt er sich seinen Verfolger auf Abstand und

hat am Ende 8 Ringe Vorsprung bei einem Saison-Schnitt von 277 Ringen.

Da Alexander Becker in der letzten Runde einen persönlichen Rekord mit

279 Ringen aufstellte, landete er auf dem tollen 4. Platz, mit nur 1 Ring

Rückstand zu Platz 2. Auf der Suche nach dem nächsten Igersheimer muss man in

der Tabelle bis auf Platz 32 scrollen. Weil Gottfried Müller im Februar weit

unterdurchschnittlich schoss (249), erreichte er nur einen Schnitt von 261.

Genauso oft wie er kam Kamerad Matthias Rögk während der Saison als dritter

Schütze in die Mannschaftswertung. Am Ende platzierte dieser sich mit einem

Schnitt von 258 Ringen auf Rang 39.

Die beiden Sportpistolenmannschaften IGH 2 und IGH 3 schießen

in der riesigen Bezirksliga mit insgesamt 31 Mannschaften, während der ganzen

Saison lagen zwischen beiden Teams in etwa 9 Plätze.

IGH 2 beendete die Runde mit einem hohen Sieg über Mergentheim 1 (690:768)

und einer sehr zufriedenstellenden Mannschaftsleistung auf Rang 6.

Als Bester des Teams kam Günter Michel auf Rang 12 ein mit einem

Schnitt von 258 Ringen, er leistete sich nur einen Ausrutscher und hatte sein

Highlight im Dezember (266 Ringe). Wolfgang Szuba schoss ebenfalls in

jenem Monat seine Bestleistung (261), mit einem Schnitt von 251 belegt er am

Ende Rang 18. Sehr erfreulich, dass aus der jüngeren Garde Simon de Marco

viele Ringe beisteuerte, im November war er mit 262 sogar Mannschaftsbester.

Platz 23 mit einem Schnitt von 250 Ringen war der Lohn. Von den beiden anderen

Kameraden erholte sich Jürgen Smolka nach anfänglichen Waffenschwierigkeiten

und konnte im Januar wesentliche Ringe zum Platzerhalt beisteuern.

Seine Bestleistung erzielte er allerdings im November mit 248 Ringen.

Thomas Hügen durfte sich über schöne 244 Ringe im September freuen.

 

Die Leistungsschwankungen waren bei IGH 3 noch etwas größer:

besonders im November erreichte sie fast das Niveau der IGH 2,

am Ende aber platzierte sie sich auf Rang 16. Auch in dieser Liga gab es eine

Disqualifikation zweier Mannschaften, wovon sicher IGH 3,

vielleicht sogar IGH 2 in der Endtabelle profitierten. Ein Wechselbad der Gefühle

erlebte wohl Kurt Käpplinger, denn in den ersten 2 Monaten der Runde rangierte

er sogar vor den Kollegen der 2. Mannschaft, seine Topleistung brachte er

bereits im September (259). Der Durchhänger im Januar ließ seinen Schnitt

auf 247 fallen, was Platz 32 in der Liste der 135 Teilnehmer bedeutet.

Auch Günter Bräus Werte schwankten stark: als Bestleistung stehen bei ihm

sehr gute 258 Ringe zu Buche, aber durch seinen Saison-Schnitt von 243 landete

er dann auf Rang 40. Helmut Michels Ringe flossen an allen 6 Schießtagen

in die Mannschaftswertung der besten 3 mit ein, besonders erfreuten die 243 Ringe

sowohl im Oktober als auch im November. Rolf Hagemeister hatte im Oktober das

Erfolgserlebnis, Drittbester zu sein, er kam mit seinem

Bestergebnis von 240 in die Wertung. Zu IGH 3 gehört auch Martin Müller,

der noch in vielen anderen Disziplinen startet,

227 Ringe waren seine beste Ausbeute in der Sportpistole.

                                                                                                          D. Müller

 

Luftgewehrrunde beendet

Leider ging der letzte Wettkampf der Saison gegen den Tabellennachbarn Mergentheim 2

mit 1421:1399 verloren. Auch schade, dass diese im Februar durchgeführte die

leistungsschwächste aller 6 Begegnungen war. Glück im Pech allerdings gab es auch:

es ging kein Tabellenplatz verloren, Igersheim beendet die Runde auf dem 3. Rang

der Kreisliga B, ganz knapp mit 1 Ring Vorsprung vor den am Ende stark aufkommenden

Weikersheimern. Igersheims Bester in der Einzelaufstellung war das ganze Halbjahr über

Michael Zorn, dessen Leistungshöhepunkte im Oktober/November lagen,

als er tolle 371/372 Ringe schoss. Er landete mit einem Schnitt von 362 Ringen auf

dem 4. Rang von 58 Teilnehmern. Jens Bräu konnte sich nach seinem Bestergebnis im

Oktober (super 375 R.) dauerhaft an zweiter Stelle des Teams etablieren.

Mit einem Schnitt von 359 Ringen belegt er Tabellenplatz 7. Jürgen Gregor verdarb sich

durch seinen letztes schwaches Ergebnis (339) etwas seine Schnitt, belegt aber

immerhin noch Platz 10. Fazit: unter den ersten 10 Plätzen sind 3 Igersheimer zu finden,

ein ausgezeichnetes Ergebnis. Zur Mannschaftswertung zählen jedoch stets 4 Schießende

(man bemerke die Genderform!): da wechselten sich Franzi Pritzkow  (336 Schnitt) und

Martin Müller ab (Schnitt 340 Ringe, beste Ergebnisse im Januar/Februar 349/345).

Und im Februar durfte der „Neue“ René Hardes sogar das Teamresultat mit persönlicher

Bestleistung von 343 Ringen aufpeppen. Siebter im Bunde ist Stephan Allmann,

der sich im Laufe der Saison steigerte und jetzt stabil um die 320 schießen kann.

Luftpistolenrunde ebenfalls vorbei

IGH 1 stritt während der Saison nur mit Weikersheim 1 um den Platz an der Sonne in

der Kreisliga. Am Schluss wurde es nochmal richtig eng, weil die Igersheimer nur ein

durchschnittliches Ergebnis schossen und Weikersheim bis auf 9 Ringe aufschloss.

In der Einzelrangliste ging es auch recht knapp zu, aber Neuschütze Alexander Becker

verteidigte seit Oktober den 1. Platz mit einem ganz hervorragenden Endschnitt

von 367 Ringen. Im Februar stellte er seine persönliche Bestleistung von 374 Ringen

ein und hielt sich den Verfolger mit 2 Ringen Vorsprung vom Hals.

Sehr beständig schoss Michael Zorn, sein Schnitt von 362 brachte ihm den

schönen 3. Platz ein. Matthias Rögk erlaubte sich in den 6 Monaten auch wenig

Abweichungen von seinem Durchschnitt (353), verfehlte aber wegen eines etwas

schwächeren letzten Wettkampfs (346) den 5. Tabellenrang ganz knapp um 2 Ringe.

Die leicht älteren Semester Gottfried Müller, Walter Rögk und Wolfgang Szuba

mussten mit schwankenden Ergebnissen leben, verbesserten sich aber in der Rangliste

so weit, dass sie alle schlussendlich unter den ersten 18 Schützen notiert werden:

Müller mit einem Schnitt von 343 Ringen auf Platz 11,

Rögk mit 341 auf Platz 13 und Szuba mit 332 auf Platz 18.

IGH 2 schloss die Saison in der Kreisliga mit einem versöhnlichen Ergebnis ab,

im vereinsinternen Wettkampf gegen IGH 1 schossen sie mit 1341 Mannschaftsringen

gerade so viel, um den Verfolger Mergentheim mit 9 Ringen Vorsprung auf Distanz zu

halten und letztendlich auf dem 4. Tabellenrang zu landen. Der Fairness halber muss

jedoch erwähnt werden, dass aus formalen Gründen Wachbach 2 für den

Januarwettkampf disqualifiziert wurde und IGH 2 einen Platz schenkte.

Die Einzelrangliste sieht sehr erfreulich aus: Günter Bräu schaffte es, mit seinem tollen

Novemberergebnis (364) Kamerad Kurt Käpplinger zu überholen und beendete die

Saison auf Rang 8 (Durchschnitt 349). Käpplinger befindet sich aber nur 2 Plätze weiter

hinten mit einem Schnitt von 345 Ringen. Wie eng es zwischen den Teamkollegen

oft zugeht, zeigt die Februarrunde, in der beide 348 Ringe schossen.

Helmut Michel hatte sein Erfolgserlebnis im Oktober (341), am Ende kam er auf Platz 19

mit einem 327er Schnitt ein. Wer von den anderen jeweils als Vierte/r in die

Mannschaftswertung rutschte, darum stritten sich Claudia Lochner und Martin Müller

und teilten es mit 3:3 gerecht auf: Lochner hatte ihren besten Wettkampf im September (331),

Müller im Februar (315). Nicht unerwähnt bleiben soll Gerd Kasch, der sicher zufrieden war,

zweimal die 300er-Marke geknackt zu haben.

 

Lupi-Wettkämpfe im Januar

Das Gesetz der mäßigen Schießleistungen im Januar erfüllten auch die Lupi-Mannschaften,

beide erzielten unterdurchschnittliche Ergebnisse. Lupi 1 gewann zwar in

Wachbach (1385:1413), blieb jedoch nur dank des noch schlechteren Abschneidens

des Tabellennachbarn Weikersheim weiter auf Platz 1 der Kreisligatabelle.

Genauso darf Alexander Becker trotz eines mittelprächtigen Schießens (355)

ganz knapp weiterhin die Einzelliste anführen, Kamerad Michael Zorn (359)

behauptete Rang 4. Matthias Rögk (355) und Gottfried Müller (344) kamen mit

durchschnittlichen Leistungen in die Mannschaftswertung.

Dass Lupi 2 gegen Weikersheim unterliegen würde, war voraussehbar,

nicht jedoch das weit überdurchschnittliche Ergebnis vom Tabellennachfolger

Mergentheim, welcher Igersheim 2  einen Platz in der Tabelle wegschnappte.

In der Einzelliste verschoben sich die Plätze nur leicht. Kurt Käpplinger war sicher

sehr zufrieden, denn 349 Ringe waren über seinem Saisonschnitt (Rang 13).

Günter Bräu schwächelte (335), bleibt aber Bester aus der Mannschaft auf Rang 10.

Helmut Michel (328) schoss leicht über seinem Schnitt. Martin Müller durfte sich auch in

dieser Disziplin als lachender Vierter freuen,

er kam in die Wertung mit 313 Ringen, seinem Saisonbestergebnis.

Spopi-Wettkämpfe im Januar

In der 5. Runde von insgesamt 6 Saisonwettkämpfen musste Igersheim 1 in der

Bezirksoberliga erstmals eine Niederlage einstecken, Wachbach 1 gewann

mit 827:813 Ringen. Da der direkte Gegner Igersheims in der Tabelle,

der Landesligaabsteiger Geifertshofen 1, im Januar außerdem ein absolutes

Topergebnis ablieferte (833 Ringe), rutschte Igersheim auf Platz 3 ab und wird im

letzten Wettkampf durch eigene Kraft auch nicht die 20 Ringe Unterschied

aufholen können. Dafür entschädigt der Blick in die Einzeltabelle, dort steht

Michael Zorn immer noch an der Spitze mit diesmal erzielten 275 Ringen.

Mannschaftskamerad Alexander Becker schoss mit 278 Ringen sogar ein noch

besseres Ergebnis und außerdem persönliche Bestleistung, er befindet sich

jetzt auf Platz 7. In die Teamwertung flossen diesmal Gottfried Müllers 260 Ringe ein.

Eigentlich spricht man auch beim Schießen von „Heimvorteil“, wenn man auf dem

eigenen, trainingsgewohnten Stand schießen darf. Denn trotz allgemein gültiger

Vorschriften fallen Schießstände doch immer wieder etwas unterschiedlich

aus – sei es in der Ausleuchtung, den Umgebungsbedingungen, der Temperatur….

So verwundert es schon, dass die beiden Igersheimer Mannschaften

Igersheim 2 und Igersheim 3 in der Bezirksliga im Januar beim direkten

Aufeinandertreffen ihre schwächsten Saisonleistungen abgaben (728:716).

Auf die Plätze in der Tabelle wirkte sich das besonders bei Spopi 2 aus,

sie rutschte von Rang 4 auf 7, Spopi 3 nur von 14 auf 15. Bei den Wertungsschützen

der Spopi 2 musste Günter Michel (245 Ringe) einen großen Platzverlust von

Rang 8 auf 13 einstecken, Wolfgang Szuba (244) und Jürgen Smolka (239)

schossen in etwa in ihrem Leistungsbereich. Leider konnte Simon de Marco (230)

diesmal keine Ringe für die Mannschaftswertung beitragen. Ähnlich erging es

Kurt Käpplinger als „noch“ Bestem von Spopi 3: magere 226 Ringe ließen ihn

von Rang 19 auf 27 abrutschen. Kollege Günter Bräu (253) ist ihm jetzt dicht auf

den Fersen auf Rang 29. Dritter im Bunde war wie immer Helmut Michel

mit für ihn durchschnittlichen 237 Ringen.

 

Luftgewehr-Wettkämpfe im Januar

Auch die Igersheimer LG-Schützen enttäuschten im Januar mit ihrer schwächsten

Saisonleistung. Sie gewannen zwar knapp gegen den Tabellennachbarn

Weikersheim mit 1406:1401, behaupteten auch den 3. Tabellenplatz,

haben jedoch keine Chance mehr, auf den 2. nach oben zu kommen.

Im Gegenteil müssen sie sogar befürchten, im letzten Wettkampf noch von

Weikersheim überholt zu werden. Die 1406 Ringe resultierten aus den

gemeinsam unterdurchschnittlichen Leistungen der 3 ranglistenbesten

Igersheimer: Michael Zorn 356 Ringe, Jürgen Gregor 354 und

Jens Bräu 347 Ringe. Der lachende Vierte in der Mannschaftswertung war

Martin Müller, der mit bemerkenswerten 349 Ringen seine persönliche

Saisonbestleistung aufstellte. In der Einzelrangliste hat sich nicht viel getan,

Zorn, Bräu, Gregor nehmen die Ränge 3, 6 und 10 ein, nur Müller verbesserte sich von 29 auf 23.

 

Luftgewehrwettkampf im Dezember

Ein etwas schwächerer Wettkampf im Dezember (1410 Ringe) ganz ohne Gegner ließ

den Abstand zum Tabellenzweiten Mergentheim leider größer werden und auf jetzt

44 Ringe anwachsen. Es ist schon ungewöhnlich, dass die schlechteren Ergebnisse

in dieser Saison bei beiden Igersheimer Leerwettkämpfen herauskamen.

Der Vergleich der Einzelleistungen zeigt, dass Jens Bräu (364) und  Jürgen Gregor (360)

in etwa in ihrem Saisonschnitt schossen. Nur Michael Zorn blieb mit 353 Ringen einiges

unter seinem. Trotzdem ist er mit 7 Ringen Vorsprung weiterhin bester Igersheimer vor

Jens Bräu. Da auch Franzi Pritzkow schwächelte, kam diesmal wieder Martin Müller

in die Wertung mit der bei Mannschaftskameraden beliebten Schnapszahl von 333 Ringen.

                                                                                                                D. Müller

 

Dezemberwettkämpfe Luftpistole

Durch den Sieg in Weikersheim (1436:1444) konnte sich IGH 1 wieder an die Spitze

der Kreisliga zurückkämpfen und führt jetzt mit allerdings nur 3 Ringen die Tabelle

vor eben Weikersheim 1 an. 1444 Ringe bedeuten, dass seit Saisonbeginn

zum 3. Mal in Folge eine Leistungssteigerung möglich war. Die wesentlichen Ringe

steuerte unerwartet Walter Rögk bei, der mit hervorragenden 358 Ringen seit

Jahren mal wieder sein Können im Wettkampf unter Beweis stellte.

Ebenfalls 358 Ringe lieferte Sohn Matthias und egalisierte damit seine Saisonbestleistung.

Das gelang auch Michael Zorn mit 364 Ringen. Alexander Becker reichten 364 Ringe,

um weiterhin an der Spitze der Einzelwertung zu stehen.Eine herbe Niederlage musste

dagegen IGH 2 zuhause gegen Wachbach 2 einstecken (1312:1402),

wobei nicht die Niederlage an sich enttäuschend war, sondern die mäßige

Mannschaftsringzahl.Die beiden Mannschaftsbesten Günter Bräu (sehr gute 352 Ringe)

und Kurt Käpplinger (zufriedenstellende 340) erzielten in etwa ihrem Schnitt

entsprechende Ring-Zahlen, nur fehlten leider zwei weitere gute Ergebnisse

aus dem Team. So kam Martin Müller unerwartet mit 311 Ringen in die Wertung,

zum ersten Mal in dieser Saison. Helmut Michel hatte keinen guten Tag erwischt (309),

aber keiner der Kollegen konnte ein besseres Resultat erzielen und für ihn einspringen.

Platz 4 in der Tabelle scheint für IGH 2 in weite Ferne gerückt zu sein, jetzt muss sogar

MGH 1 als Verfolger gefürchtet werden. Aber es sind noch 2 Wettkämpfe in der Saison

zu absolvieren – neues Jahr, neues Glück?

Dezemberwettkämpfe Sportpistole

Mit guten, aber nicht exzellenten 815 Ringen besiegte IGH 1 Niederstetten 1 (805).

So konnte Geifertshofen 1 mit 822 Ringen zu Igersheim aufschließen, beide

Mannschaften besetzen nun gemeinsam den 2. Rang in der Bezirksoberligatabelle.

“Zum Ausgleich“ eroberte dafür Michael Zorn mit seinem Saisonbestergebnis von

281 Ringen allein die Spitze der Einzeltabelle, jedoch sind die Verfolger nicht weit,

die ersten 5 Schützen trennen nur 12 Ringe. Danach kommt gleich Alexander Becker,

diesmal schaffte er 269 Ringe. Auf demselben Tabellenrang liegen jetzt Gottfried Müller

und Matthias Rögk, aber letzterer behielt im Dezember-Wettkampf

das bessere Ende für sich mit 265 Ringen.

Mit dem gleichen, guten Ergebnis wie im Vormonat (773 Ringe) besiegte

IGH 2 Wachbach 3 und kämpfte sich auf den 4. Tabellenplatz in der Bezirksliga vor.

Einen Sprung machte Günter Michel von Platz 13 auf 10 durch sehr gute 266 Ringe.

Das ist seine Saisonbestleistung, genauso wie bei Wolfgang Szuba, der 261 Ringe in

die Wertung einbrachte. Dritter im Wertungsbunde wie eh und je war Simon de Marco

mit 246 Ringen.Trotz eines unterdurchschnittlichen Ergebnisses (725:706 Sieg über MGH 1)

rückte auch IGH 3 in der Bezirksliga einen Platz auf 14 vor. Die Top-Leistung kam von

Günter Bräu (258 Ringe sind seine Saisonbestmarke). Wie im letzten Jahr wird er im Laufe

der Wettkämpfe immer stärker. So übertraf er mannschaftsintern locker den Schießkameraden

Kurt Käpplinger, der nur 240 Ringe schoss. Auch Helmut Michel dürfte eher unzufrieden gewesen

sein mit seinen 227 Ringen, aber wie in der Lupi-Klasse war halt keiner im Team dabei,

der mehr Ringe schießen konnte.

                                                                                                                            D. Müller

Luftgewehrwettkampf im November

Keiner konnte erwarten, dass Jens Bräu sein außergewöhnliches Ergebnis

vom Vormonat wiederholen würde, 358 Ringe im Heimkampf gegen Mergentheim 2

sind jedoch durchaus positiv zu werten. Dass die Mannschaftsleistung im

Durchschnitt lag, war den anderen Kameraden Michael Zorn,  Jürgen Gregor und

Martin Müller zu verdanken, die alle ihr Saisonbestergebnis lieferten,

nämlich Zorn prima 372, Gregor 362 und Müller 340 Ringe. In der Tabelle hält sich

Mergentheim 2 durch den knappen Sieg (1432:1434) weiterhin vor Igersheim,

aber der Abstand von nur 5 Ringen lässt Igersheim noch auf Platz 2  hoffen.

In der Einzeltabelle hat sich Zorn um einen Platz auf 4 verbessert,

Bräu behält Platz 6, Gregor hat ebenfalls einen Platz gewonnen und steht aktuell auf 12.

                                                                                                           D. Müller

 

Sportpistolenwettkämpfe im November

Spopi 3 konnte mannschaftlich tatsächlich noch einmal die Ringleistung erhöhen

und kehrte als Sieger aus Wachbach heim (754:749 gegen Wachbach 3).

Zu verdanken war das in erster Linie Günter Bräu, welcher mit sehr guten

255 Ringen sogar über 20 Ringe mehr als in den vorigen Wettkämpfen erzielte.

Ranglistenbester von Spopi 3 bleibt Kurt Käpplinger mit gewohnt guten 256 Ringen,

Helmut Michel lieferte 243 Ringe zum Mannschaftsergebnis dazu.

Spopi 2 ist wohl noch mehr Lob zuzusprechen, 773 Ringe waren in den letzten Jahren

nie erzielt worden. Der haushohe Sieg über MGH 1 war damit klar und hatte zur

Folge einen Sprung in der Tabelle von Platz 8 auf 5. Alle 3 Wertungsschützen waren

in guter Verfassung, Simon de Marco durfte sich über eine neue persönliche

Bestleistung von 262 Ringen besonders freuen.

Günter Michel (260) und Wolfgang Szuba (251) schossen auf ihrem guten Niveau.

Dass Spopi 1 in der Bezirksoberliga nicht ebenfalls ihren Oktoberwettkampf toppen konnte,

war zu erwarten, aber der Sieg gegen Weikersheim 1 mit 818:762 Ringen reichte,

um den 2. Tabellenplatz zu bestätigen. Allerdings stehen 2 Verfolger in Lauerstellung

und der erste Platz scheint bereits von Künzelsau abonniert zu sein. In der Einzelrangliste

setzte sich Michael Zorn durch seine abermals geschossenen 279 Ringe jetzt an die Spitze.

Auch Alexander Becker konnte seine Topleistung vom Vormonat wiederholen (277),

machte einen Platz gut und befindet sich jetzt auf Platz 4. Wer von den beiden anderen

Teamkameraden jeweils noch in die Wertung kommt, ist stets ein Wettbewerb zwischen

Gottfried Müller und Matthias Rögk. Diesmal hatte Oldie Müller um 1 Ring die Nase vorn (262).

Einzelne Top-Leistungen in der Luftpistole im November

Bei nur 7 Mannschaften in der Kreisliga ist es nicht verwunderlich,

dass beide Igersheimer Teams auch mal gegeneinander antreten dürfen/müssen,

was im November der Fall war. In der Lupi 1 war wieder Alexander Becker der Star,

mit unglaublichen 374 Ringen verteidigte er seinen Spitzenplatz und hat bereits einen

Abstand von 20 Ringen auf den Ranglistenzweiten herausgeschossen.

357 Ringe fand Michael Zorn überhaupt nicht zufriedenstellend.

Für Matthias Rögk waren 352 Ringe durchschnittlich, für Gottfried Müller dagegen

die gleiche Ringzahl das beste Ergebnis in dieser Saison. Diese 4 Schützen erzielten

zusammen sehr feine 1435 Ringe und gewannen den hausinternen Wettbewerb

zwar erwartungsgemäß aber auch unerwartet hoch. Denn Lupi 2 brachte mit

nur 1339 Ringen bei weitem nicht ihre normale Leistung.

Und das, obwohl Günter Bräu mit 364 Ringen ein phantastisches,

persönliches Bestresultat aufstellte. Aber leider lief es bei den anderen

3 Wertungsschützen nicht so gut, alle schossen Ringzahlen unter ihrem

Durchschnitt (Kurt Käpplinger 333, Helmut Michel 324, Claudia Lochner 318).

Unter den ersten 9 in der Einzelrangliste stehen erfreulicherweise

4 Igersheimer: Becker auf 1, Zorn auf 3, Rögk auf 7 und Bräu auf 9.

 

Leistungssteigerungen bei allen Luftdruckwaffenwettkämpfen

Will man den Oktoberrundenwettkampf in der Disziplin Luftgewehr richtig einordnen,

muss man nochmals tiefer im Archiv stöbern als letzten Monat: diesmal sind es

bereits 4 Jahre her, dass man fürs Igersheimer Team so gute Ergebnisse findet,

wie sie jetzt in Weikersheim erzielt wurden: 1440 Ringe.

Die Mannschaftszusammensetzung hat sich in diesem Zeitraum verändert,

neuer „Shooting Star“ ist Jens Bräu, der mit 375 Ringen ein absolutes

Spitzenergebnis und sicherlich eine persönliche Bestleistung ablieferte.

In der Einzelrangliste steht er jetzt auf Platz 6 und hat somit bis auf 4 Ringe zu

Mannschaftskamerad Michael Zorn (Platz 5) aufgeschlossen, dessen

ausgezeichnete 371 Ringe ebenfalls hervorgehoben werden müssen.

Hätte Teamkollege Jürgen Gregor nicht etwas geschwächelt (350),

wäre der 2. Platz in der Kreisligatabelle gehalten worden, so ging

Mergentheim2 mit 3 Ringen an Igersheim vorbei.

Der Kampf um den 2. Tabellenplatz scheint nur zwischen diesen beiden

Mannschaften entbrannt zu sein, denn der Spitzenreiter Niederstetten

hat bereits einen gehörigen Vorsprung. Mit Spannung wird nun die

nächste Begegnung im November in Igersheim gegen Mergentheim erwartet.

Nicht unerwähnt sollen die 344 Ringe von Franzi Pritzkow bleiben,

deren Ergebnis in die Mannschaftswertung mit einfließt und für Stabilität sorgt.

Einen tollen Anblick bietet die Einzelrangliste in der Kreisliga der Lupi-Schützen,

denn auf den Plätzen 1 und 2 stehen Igersheimer der

Mannschaft LuPi 1. Alexander Becker toppte sein Ergebnis vom Vormonat

und schoss sensationelle 369 Ringe. Das ist nicht nur die beste Schießleistung

aller in der diesjährigen Kreisliga-Saison, das wäre sogar landesligawürdig.

10 Ringe dahinter auf Platz 2 reiht sich Michael Zorn mit guten 361 Ringen ein.

Matthias Rögk präsentierte sich mit 358 Ringen ebenfalls sehr stark.

Als Vierter der Wertung war Gottfried Müller über seine 339 Ringe eher

weniger begeistert. Trotzdem reichte es mannschaftlich zu einer kleinen

Leistungssteigerung – mit dem Wermutstropfen allerdings,

dass Weikersheim 1 Igersheim 1 dennoch in der Tabelle vom 1. Platz verdrängte.

Auch bei Lupi 2 – ebenfalls Kreisliga – lief es prima im vereinsinternen

Oktoberwettkampf: 3 der 4 Wertungsschützen konnten sich im Vergleich zum

Vormonat steigern, so dass auch das Mannschaftsergebnis sich verbesserte

und ein Tabellenplatz gewonnen wurde. Nach wunderbaren 353 Ringen setzte

sich Kurt Käpplinger um 2 Plätze verbessert auf Rang 9,

Günter Bräu kletterte 3 Plätze nach oben auf 11, weil er schöne 348 Ringe erzielte.

Den größten Sprung vollzog Helmut Michel, mit 341 Ringen machte er 6 Plätze gut.

Auch Claudia Lochners 327 Ringe bescherten ihr einen Platzgewinn und

ergänzten die Mannschaftswertung.

Beim Blick auf die Kreisligatabelle Luftpistole nach dem ersten Drittel der Saison

schaut es so aus, dass IGH 1 sich mit Weikersheim um den 1. Platz streiten könnte.

Wachbach steht relativ komfortabel auf Platz 3 und IGH 2 kämpft

mit Laudenbach um Platz 4 von 7 Teams.

                                                                                                                          D. Müller

 

Igersheims Spopi-Schützen im Oktober

Alle 4 Schützen der Spopi 1 verbesserten sich in ihrer Schießleistung beim

zweiten Rundenwettkampf der Saison. Deswegen muss man schon mehr als

zweieinhalb Jahre im Archiv zurückblättern, bis man ein solch gutes

Mannschaftsergebnis für Igersheim wiederfindet. 827 Ringe gegen

Wachbach 1 (806) wurden in dieser Saison nur vom Landesligaabsteiger

Künzelsau getoppt, so dass IGH 1 weiterhin auf Platz 2 der

Bezirksoberliga-Tabelle stehen darf. Michael Zorn nähert sich seinen besten

Zeiten, sehr gute 279 Ringe brachten ihm eine Platzverbesserung auf

Rang 3 in der Einzeltabelle. Nur wenig „schlechter“ schoss Neuling

Alexander Becker, mit fantastischen 277 Ringen gewann er 2 Plätze und

befindet sich aktuell auf Rang 5. Als dritter in der Mannschaftswertung

steigerte sich Gottfried Müller um 9 Ringe auf 271, Matthias Rögk konnte sich

um 4 Ringe verbessern auf 267.

Die Gruppenzusammenstellung in der Bezirksliga brachte es mit sich, dass die

beiden anderen Igersheimer Mannschaften im Oktober gegeneinander

antreten durften – oder mussten? Für Spopi 2 zog der besondere Stress eine

Leistungseinbuße von 8 Ringen in der Mannschaftswertung nach sich und

deswegen einen kleinen Rutsch in der Tabelle von Platz 6 auf 8.

Einzig Günter Michel verbesserte sich um 9 Ringe auf 262 Ringe und kletterte

gleich um 5 Plätze auf Rang 10. Im Gegenzug verloren Simon de Marco (250)

und Wolfgang Szuba (242) ein paar Plätze. Allerdings konnte Spopi 2

mit 754:740 Ringen die vereinsinterne Konkurrenz gerade noch so in Schach halten.

Denn Spopi 3 schien durch den besonderen Wettkampf beflügelt zu werden,

sowohl Helmut Michel (243) als auch Rolf Hagemeister (240) steigerten sich um

jeweils 10 Ringe im Vergleich zum September. Kurt Käpplinger bleibt mit

257 Ringen das Zugpferd der dritten Mannschaft, er steht immer noch 1 Platz vor

Günter Michel aus der 2. Mannschaft, nämlich auf Rang 9 von über 100 Schützen der Liga.

                                                                                                                   D. Müller

Igersheimer Schützen sind gut in die neue Wettkampfsaison gestartet

In den 3 Winterdisziplinen Luftgewehr, Luftpistole und Sportpistole gehen dieses Jahr für

Igersheim an den Start: 1 Luftgewehr-Mannschaft in der Kreisliga B,

2 Luftpistolen-Mannschaften ebenfalls in der Kreisliga und 3 Sportpistolen-Mannschaften

in den „Bezirksliga“ und „Bezirksoberliga“ genannten Klassen. Dabei bilden die Kreisligen

in den Luftdruckwaffen zwar nominell die unterste Leistungsklasse, aber sie sind auch

die einzigen, die nach dem historischen Rundenwettkampfmodus schießen. So kann es sein,

dass die Schießleistungen zwar für eine höhere Liga ausgereicht hätten, aber die

Mannschaftsschützen den Kampf Mann-gegen-Mann ablehnen und deswegen in der

untersten Liga verbleiben müssen. Bei der Sportpistolenrunde gibt es nur einen Schießmodus,

deswegen sind die Ligen leistungsmäßig aufgebaut: als unterste Liga die Bezirksliga Hohenlohe,

darüber die Bezirksoberliga, danach als höchste nur noch die Landesliga Württemberg.

Sportpistole Bezirksoberliga

Der 1. Wettkampfmonat brachte 5 Teams dicht gedrängt an die Tabellenspitze, sie hatten

jeweils zwischen 810 und 813 Ringen erzielt. Igersheim 1 setzte sich mit sehr guten 812 Ringen

auf Rang 2. Die Mannschaftszusammensetzung hat sich seit der Vorsaison wesentlich verändert,

Senior Walter Rögk nimmt eine Auszeit. Neumitglied und aktueller Schützenkönig

Alexander Becker feierte mit wunderbaren 273 Ringen seinen Einstand und landete gleich auf

Rang 7 in der Einzelwertung. Allein Michael Zorn mit 276 Ringen konnte ihn toppen,

aktuell ist er auf Platz 4. Als Dritter kam Matthias Rögk mit 263 Ringen in die Wertung,

er ließ Gottfried Müller mit 262 knapp hinter sich.

Sportpistole Bezirksliga

Sehr zufrieden darf Igersheim 2 auf den Saisonstart blicken, 762 Ringe und der Sieg über

Wachbach 3 reichten locker für Platz 6 unter 31 Teams. Die Überraschung des Tages war

Simon de Marcos Ergebnis von 257 Ringen, sein persönlich bestes Resultat in einem Wettkampf.

Nachdem er erst seit eineinhalb Jahren Mitglied ist, schießt er inzwischen mit einer eigenen Waffe,

das gab wohl einen ordentlichen Motivationsschub und katapultierte ihn auf Rang 12 im Einzel.

Eng beieinander lagen mal wieder die Ergebnisse von Günter Michel (253) und

Wolfgang Szuba (252). Erfreulich und erwähnenswert ist der Leistungssprung von Thomas Hügen,

244 Ringe sind auch sein Bestergebnis in einem Wettkampf.

Igersheim 3 dürfte nicht ganz so zufrieden mit dem Mannschaftsergebnis gegen Mergentheim 1

gewesen sein, auch wenn sie auswärts mit 709:724 Ringen gewannen. Der Vergleich mit letzter

Saison lässt aber erwarten, dass sie sich in den weiteren Wettkämpfen mannschaftlich wesentlich

steigern können und werden. Kurt Käpplinger glänzte dafür mit 259 Ringen, wodurch er sich

auf dem exzellenten Rang 11 von 76 Schützen platzierte. In die Wertung kamen die

Teamkollegen Helmut Michel (233) und Günter Bräu (232),

Rolf Hagemeister (230) reihte sich knapp dahinter ein.

Luftgewehr Kreisliga B

In der Historie der Igersheimer Luftgewehrschützen muss man schon 3 Jahre zurückgehen,

um ein solch gutes Mannschaftsergebnis zu finden, wie es jetzt im September erzielt wurde:

1424 Ringe brachten den 2. Tabellenplatz bei 9 Kreisliga B-Teams. An der Spitze befinden

sich mit prima Resultaten die üblichen Leistungsträger Michael Zorn (366 Ringe) und

Jürgen Gregor (360). Aber Jens Bräu, der erst die 2. Saison aktiv wieder bei den LG-Schützen

mitmischt, ist ihnen dicht auf den Fersen, mit 358 Ringen schoss er sein bisher bestes

Wettkampfergebnis. Als Vierte kam mit etwas Abstand Franziska Pritzkow (340) in die

Wertung. In der Einzeltabelle belegen die besten Igersheimer die Plätze 6, 7 und 9.

                                                                                                      D. Müller

 

Luftpistole Kreisliga

In der letzten Saison schoss Lupi 1 noch in der Bezirksoberliga im so genannten Ligamodus.

Der - nicht unwillkommene - Abstieg in die Kreisliga bedeutet nun die Rückkehr zu der

„alten“ Schießmethode, in der die Einzelergebnisse der 4 besten Schützen pro Wettkampf

addiert werden. In dieser Kreisliga mit insgesamt 7 Teams befindet sich auch Lupi 2 aus

Igersheim, so dass im Laufe der Saison alle Igersheimer Lupi-Schützen zweimal direkt

aufeinandertreffen werden. Als weitere Folge des Abstiegs wurde die Teamzusammensetzung

geändert, deswegen macht es keinen Sinn, Mannschaftsergebnisse mit dem Vorjahr zu

vergleichen, bei den Einzelresultaten ist das aber durchaus möglich.

Als ersten Gegner empfing Lupi 1 die Nachbarn aus Weikersheim, die mit 9 Ringen Differenz

geschlagen werden konnten (1425:1416). Igersheim 1 setzte sich damit im September

an die Tabellenspitze. Zur allgemeinen Überraschung entpuppte sich der

Neuzugang Alexander Becker auch in dieser Disziplin als echtes Schießtalent,

mit tollen 366 Ringen übertrumpfte er sogar Michael Zorn (364), der die letzten Jahre die

Igersheimer Rangliste souverän angeführt hatte. Beide besetzen die Ränge 2 und 3 in der

Einzelrangliste. Bald dahinter reiht sich erwartungsgemäß Matthias Rögk mit

350 Ringen auf Platz 8 ein. Das Wertungsergebnis vervollständigte Gottfried Müller mit 345 Ringen.

Lupi 2 startete in die Saison leider mit einer Niederlage in Wachbach (1398:1353) und landete

so nach der Septemberrunde auf Platz 5. Kurt Käpplinger war in dieser Begegnung bester

Igersheimer mit schönen 348 Ringen, während Günter Bräu im Hinblick auf die vergangene

Saison von sich wahrscheinlich ein paar Ringe mehr erwartet hätte als 345.

Beide Schützen belegen die Ränge 11 und 14 im Einzel. Claudia Lochner hatte nach einer

Waffenreparatur neues Selbstvertrauen und schaffte 331 Ringe, eine Trefferzahl,

die sie schon länger nicht mehr erreichen konnte. Die 329 Ringe von Helmut Michel entsprechen

dagegen in etwa seinem letztjährigen Durchschnitt.

                                                                                                 D.Müller

 

Abschneiden im Bezirkspokal frustrierend

 

Dieser Bericht über den Igersheimer Auftritt beim diesjährigen Bezirkspokal in den

Pistolen-Disziplinen kann kurz gehalten werden, denn Igersheim schied jeweils in

der ersten Runde aus. Die Sportpistolenschützen mussten in Beimbach antreten,

dort verloren sie unglücklich und denkbar knapp mit 2 Ringen Differenz.

Allerdings war die Gesamt-Ringzahl der 5 Wertungsschützen so mittelmäßig,

dass ein Weiterkommen bis in die dritte und gleichzeitig schon finale Runde sicher

nur zusätzlichen Frust ausgelöst hätte. Die fürs Finale qualifizierten Mannschaften

schossen im Schnitt mehr als 70 Ringe besser.

In der Disziplin Luftpistole zeigte sich die Unterlegenheit in der ersten Runde gegen

und in Öhringen deutlicher. Aber auch bei einem glücklichen Durchmarsch gegen

schwächere Gegner wäre es in der Finalrunde schwierig geworden – da würden

sicher 20 Ringe mehr gefordert sein, um aufs Treppchen zu kommen.

Allgemein muss konstatiert werden, dass der Trend zur immer geringer werdenden Anzahl

von teilnehmenden Vereinen anhält. Von 16 gemeldeten für Sportpistole traten in der

1. Runde nur 8 zu einem Wettkampf an, 4 kamen kampflos weiter. Von diesen 8 „Siegern“

erschienen auch nur 6 zur 2. Runde. Bei Luftpistole bietet sich ein ähnliches Bild:

15 gemeldete Mannschaften, 5 echte Wettkämpfe in der 1. Runde, 3 Mannschaften

kampflos weiter. Wenigsten die 2. Runde mit 4 k.o.-Begegnungen wurde komplett durchgeführt.

Fazit wie schon seit einigen Jahren: Lohnt sich der organisatorische Aufwand

für diesen Bezirkspokal (zumindest in den Pistolendisziplinen) noch?

                                                                                                                      D. Müller

 

Der Schützenverein Igersheim hat eine neu gebildete Freie-Pistolen-Mannschaft

 

Die Königsdisziplin der Pistolenschützen ist die Freie Pistole. Warum? Vermutlich,

weil der Wettbewerb besonders lange dauert. 60 Schuss Kleinkalibermunition in

2 Stunden zu schießen ist schon eine große Leistung. Die Waffe ist schwerer als

ede andere und das einhändige konzentrierte Visieren auf die Entfernung von 50 m

ist auch anstrengender als mit jedem anderen Sportgerät. Dennoch kann man

damit ausgesprochen sensationelle Ergebnisse erzielen. Der Weltrekord liegt

bei 583 Ringen von 600 möglichen, fast unglaublich, wenn man sich überlegt,

dass der 10er bei dieser Disziplin nur etwas größer als ein altes 5 Mark Stück ist.

Der Weltrekordler hat also bei 60 Schuss nur 17-mal die Zehn nicht getroffen.

Auf 50 m Entfernung!

Ein "normaler" Schütze ist froh, wenn er über 500 Ringe erzielt, beim so genannten

„kleinen Programm“ mit 30 Schuss wären das 250 Ringe als Ziel. Dieser Modus

wird in der Freundschaftsrunde während der Sommersaison in Baden-Württemberg

von 33 Mannschaften geschossen, aufgeteilt in 2 Gruppen zu 18 und 15 Teams.

Die teilnehmenden Vereine konzentrieren sich im Großraum Stuttgart, so dass

Igersheim sehr froh war, in seiner Untergruppe die relativ nah liegenden Gegner

aus Crailsheim, Eckartshausen und Creglingen zugeteilt bekommen zu haben.

Da im Sommer allgemein Rundenwettkampfpause ist - nur Meisterschaften

werden durchgeführt - ist dieses Schießen auch eine willkommene Ergänzung

zu den weiteren Pistolendisziplinen, die im September beginnen.

Es mussten jeweils 5 Schützen gegeneinander antreten, die besten 3 kamen in

die Wertung. Während der erwartet starke Gegner SV Eckartshausen beide

Wettbewerbe gegen Igersheim gewinnen konnte, war Igersheim gegen den

SV Creglingen jeweils der Sieger. Gegen SPS Crailsheim wurde einmal

gewonnen und einmal verloren.

Bester Schütze für Igersheim war das Neumitglied Alexander Becker, der erst

seit Beginn des Jahres Kleinkaliberwaffen schießt, mit insgesamt 1486 Ringen

auf Platz 24 von 89 Teilnehmern, sein Highlight war der 4. Wettkampf mit 256 Ringen.

Zweitbester wurde Andreas Zitz mit 1394 Ringen und ebenfalls 256 Ringen

als Top-Resultat. Michael Zorn mit 1379 Ringen gesamt schoss am konstantesten

zwischen 227 und 232 Ringe. Gottfried Müller startete mäßig und lieferte sein

bestes Ergebnis im letzten Wettkampf mit 239 Ringen, gesamt 1316.

Als fünfter im Team erreichte Stephan Erhard 681 Ringe, da er nur dreimal an

den Start ging, dafür jedoch einmal 240 Ringe erzielte.

Insgesamt waren die Igersheimer mit dem Resultat sehr zufrieden,

auch mit den sehr netten Begegnungen, die jeweils mit den Schützen der

anderen Vereine zustande kamen. Die Teilnahme 2019 ist jedenfalls schon fest eingeplant.

 

 

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